Kapverden

Montag 24.07.2017

 

Geographie

 
Azoren Archipel

Wer auf den Azoren Geocaching betreiben möchte, muss seinen GPS-Empfänge auf einen Wert zwischen 36°  43' bis 39°  56'  N und 24°  46' bis 31°  16'  W einstellen. In diesem Bereich befindet sich der Archipel mit den neun Inseln. Geografisch werden sie in drei Gruppen eingeteilt. Die Grupo Ocidental, die nordwestliche Gruppe mit den Corvo und Flores, die Grupo Central, die zentrale Gruppe mit Faial, Pico, São Jorge, Graciosa und Terceira, sowie die die Grupo Oriental, die südöstliche Gruppe mit Santa Maria, São Miguel sowie der unbewohnten Inselgruppe der Formigas.

 

2.333 Quadratkilometer Fläche

Sämtliche Insel gehören zum Mittelatlantischen Rücken, wobei die zentrale und die südöstliche Gruppe auf der Grenze zwischen der Eurasischen und der Afrikanischen Platte liegen. Die nordwestliche Gruppe zählt geologisch schon zur Nordamerikanischen Kontinentalplatte.

Die Fläche, die der Archipel einnimmt, beträgt insgesamt rund 2.333 Quadratkilometer (siehe die Details zu den einzelnen Inseln). Dabei liegen die einzelnen Eilande recht breit gestreut und liegen bis zu 600 Kilometer auseinander. Aufgrund der besonderen Lage und des vulkanischen Ursprungs, der zumindest für acht der neun Inseln gilt, verschieben sich die Inseln Jahr für Jahr und verändern sich somit auch die Entfernungen. Zudem sorgten die Vulkane für weitgehend bergige Landschaften auf den Inseln – mit einer Ausnahme: Graciosa.

 

Der vulkanische Ursprung

Entstanden sind die Azoren zusammen mit dem Atlantik vor rund 200 Millionen, als die Platten auseinanderdrifteten und ein Becken schufen. Diese Bewegung hält – wie bereits erwähnt – nach wie vor an. 

Nimmt man es genau, handelt es sich bei jeder den Azoren-Inseln um Berge, die durch die vulkanischen Aktivitäten und das erkaltende Magma vom Grund des Atlantiks bis über den Meeresspiegel gewachsen sind. Rein theoretisch wäre der Pico als höchste Erhebung damit nicht rund 2.351 Meter, sondern fast sechs Kilometer hoch. Die Tatsache, dass es sich um einen vulkanischen Untergrund handelt, haben die Menschen auf den Azoren immer wieder zu spüren bekommen. Seit dem 15. Jahrhundert wurden knapp 30 Vulkanausbrüche verzeichnet. Die letzte Warnung vor einem Vulkanausbruch erfolgte übrigens 2005.