Kapverden

Freitag 22.09.2017

 

Sicherheit

 

Sicherheit

Dass man sich im Urlaub sicher fühlen möchte, ist nur zu verständlich. Diesbezüglich müssen sich Touristen auf den Azoren kaum Gedanken machen. Die Inseln gelten als eines der sichersten Reisegebiete innerhalb Europas. Allerdings sollte man sich nicht dazu verleiten lassen, die Gewohnheiten der Insulaner nachzuahmen und ab und an einfach den Autoschlüssel stecken zu lassen. Denn vermutlich passiert genau dann das Unerwartete und der fahrbare Untersatz ist weg. Soll heißen: Sofern man achtsam ist, sollte der Urlaub auf den Azoren keine unangenehmen Überraschungen parat halten.

Die Polizei auf den Azoren

Falls dann doch einmal ein Taschendieb zupacken oder das Portemonnaie am Strand aus dem Rucksack verschwinden sollte, ist die Polizei auf den Inseln sehr zuvorkommend. Das gilt für Diebstahl ebenso wie für Unfälle oder andere Unannehmlichkeiten. Ansprechpartner ist die Polícia de Segurança Pública, kurz PSP. Auf dem Land hilft in der Regel die Guarda Nacional Republicana (GNR). Entweder wendet man sich direkt an eine der Dienststellen oder an die Notrufnummer 112. In einem Punkt verstehen die Beamten und auch die Justiz auf dem Archipel allerdings keinen Spaß: bei Drogen. Sowohl der Besitz als auch der Konsum von Drogen, die über die Häfen auf die Inseln gelangen, sind strafbar und werden hart geahndet, üblicherweise mit einem längeren Aufenthalt in einem der Gefängnisse.

Sicher im Wasser

Auf die Sicherheit sollte jedoch nicht nur zu Land, sondern auf und im Wasser geachtet werden. Die Küsten der Azoren sind von starken Strömungen und einer nicht zu unterschätzenden Brandung geprägt, die selbst erfahrenen Schwimmern Respekt einflössen. Daher sollte immer nur in geschützten Becken und auch nur bei ruhiger See geschwommen respektive gebadet werden. Hinweise darauf, ob der Gang ins Wasser ratsam ist oder nicht, geben Flaggen, die vielerorts auf Gefahren hinweisen. Bei „Grün“ kann man sich getrost abkühlen, bei „Gelb“ sollten nur gute Schwimmer ins Wasser und bei „Rot“ gar nicht erst ans Baden gedacht werden. Für Taucher gilt im Prinzip das Gleiche: Auch sie sollten sich an die Warnungen der Tauchschulen und Tauchstationen halten, gerade aufgrund der unberechenbaren Strömungen.